Ich konnte mit dem dicken Kater auf dem Schoß eine ganze Weile in vorfrühlingshafter Sonne sitzen und schnurren. Das hilft mir, den Satz des Tages, der mir wirklich heute von einer Frau aus meinem Heimatort um die Ohren gehauen wurde, mit dem nötigen Darüberbleiben zu betrachten:

„eine solche Pandemie hatten wir in jüngerer Geschichte nicht. Ich möchte nicht wissen, was sie gesagt hätten, wenn Millionen gestorben wären, weil die Regierung NICHT reagiert hätte. Im Nachhinein ist man immer schlauer.“

Da verweigert jemand seit knapp 4 Jahren (und wahrscheinlich vorher schon) jede Information außerhalb des Mainstreams. Dass die Fallzahlen bereits SANKEN, als die Maßnahmen angeordnet wurden, dass der R-Wert, sobald er zu niedrig war, durch die jeweils passenden Werte (z.B. positive Tests, die ja nie zur Feststellung tatsächlicher Infektionen in lebendigen Menschen konzipiert waren) ersetzt wurde, dass die seelischen, sozialen und körperlichen (und finanziellen) Folgen der Maßnahmen einer direkt ins Auge springen mussten (ich vergesse nie die Menschen im Altenheim neben der Wohnung meines Vaters, die keinen kleinen Spaziergang um den See mehr machen durften, sondern in ihren Zimmern eingesperrt, das ganze Heim in Flatterband eingewickelt, genau wie die Spielplätze, dass es AUSGANGSSPERREN gab, dass die Intensivstationen nie überlastet waren, dass im Gegenteil auch in der Zeit kräftig Betten abgebaut wurden, dass die Zahl der verhungernden Menschen, vor allem Kinder, in der Maßnahmenzeit weltweit enorm gestiegen ist, dass Menschen mit den „Bergamo“-Bildern in Angst und Schrecken getrieben wurden, von denen mittlerweile sicher nachgewiesen ist, dass sie nichts aber auch gar nichts mit Corona zu tun hatten, dass Masken propagiert wurden (erst war alles erlaubt, dann Stoffmasken, dann diese OP- Masken, dann FFP2), die zur Virenabwehr gar nichts taugen), und dass die Begründung für die Zeit bis April 2020, in der die Politik noch sagte, dass man keine Masken bräuchte, lautete, man hätte halt damals keine Masken vorrätig gehabt, die Bevölkerung aber nicht verunsichern wollen… Die Liste ist endlos. Und: „Im Nachhinein ist man immer schlauer“ – Warum gebt ihr es dann nicht zu? Und: Warum wart ihr wie „wir“ nicht auch schon vorher schlauer? Die Daten, Informationen und Schlussfolgerungen waren nicht schwer zu bekommen. Zumal die eigene Wahrnehmung schon alles aufklären konnte.

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