So wie mir ein Grundgefühl von Freude innewohnt, existiert auch eine Grundtraurigkeit. Beides ist unabhängig von äußeren Gegebenheiten, wird manchmal durch einen Traum oder einen Sinneseindruck in den Vordergrund gerückt. Heute macht die Grundtraurigkeit sich bemerkbar, ganz milde und fast wie eine Art Mitgefühl, dabei ist noch gar nichts passiert außer zwei Tassen Kaffee hier am Fenster. Ich habe sogar schon meditiert. Vielleicht wurde sie durch nächtliche Gedanken aufgeweckt, halbwache Gedanken zu den Themen Freundschaft und Familie und die Entwicklung in den letzten 4 Jahren und fast 3 Monaten.

Und jetzt schlucke ich den letzten Kaffee hinunter und schaue, was die Grundfreude macht, die ja durchaus auch bei den nächtlichen Themen reichlich Nahrung findet. Sogar mehr als die Trauer, die, bei Tageslicht betrachtet, mir viel zu viel Sentimentales hat. Man kann auch mal einfach „Good riddance.“ sagen und die Achseln zucken.
was bedeutet das zwischen den Gänsefüßchen?
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Auf deutsch quasi „Gut, dass wir den/die loswerden.“
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