Ich habe neulich ein neues Wort gelernt:
to spuddle*)
Als Illustration möchte ich am liebsten das Bild einer ehemaligen Chefin zeichnen, die nie anders anzutreffen war, selbst draußen beim Rauchen, als mit zerrauftem Haar, einem Telefon am Ohr und mehreren Ordnern unter dem Arm, aus denen hier und da wichtige Papiere herausschauten. Beim Rauchen stand sie auch mal still, ansonsten bewegte sie sich im Geschwindschritt und lauthals ins Telefon sprechend, durch den ganzen Betrieb oder fuhr mit ihrem Schreibtischstuhl durchs Büro, dessen Türe natürlich offen stand, damit ihr Eifer auch wahrgenommen werden konnte. Sie war ein lieber Mensch (und ist es sicher noch, sie hat sich ja nicht in dem Moment in Luft aufgelöst, als ich aufhörte, dort zu arbeiten) und auch in diesem chaotischen Verhalten sympathisch.
*) „To spuddle“ is a word from 17th century that means to work ineffectively; to seem extremely busy whilst achieving absolutely nothing with the utmost hustle and bustle.