Vor einigen Jahren hätte ich noch gesagt, ich schaue mir die Zwanziger Jahre an, besuche Hildegard von Bingen und lerne in der Steinzeit, wie man in matrifokalen Sippen lebt. Heute wäre ich ganz bescheiden und würde mal wieder in die 70er und 80er Jahre hineinspickeln oder ins Jahr 2019 reisen, um zu schauen, ob sich nicht doch noch etwas abwenden ließe oder vorbereiten, absichern oder planen. Und um nochmal mit meiner Tochter in Pau vor dem Ofen sitzen und Lukas Lenz schauen zu können, während wir Pizza essen.
Abgesehen davon gibt es in meinem Hier und Jetzt viele Gründe, um hier und jetzt und glücklich zu sein.

Seit fast drei Monaten blüht die Malve im Gärtchen,
Starkregen, Wind, Hitze, alles ist ihr einfach Sommer und Lebenszeit.
Und immer noch macht sie neue Blüten.