Ich liebe die Musik und habe sie oft als Ohrwurm. Darum habe ich endlich mal den Text etwas angepasst:
Ich steh mit beiden Füßen hier,
o Erde, du mein Leben,
ich komme, bring und zeige dir,
was du mir hast gegeben.
Sieh her, es ist mein Blut, mein Leib,
mein Sinn, mein Geist,
ich bin ein Weib,
dir, Mutter, zu gefallen.
Da ich noch nicht geboren war,
war ich doch schon geborgen,
du hast mich dir zu eigen gar
eh ich dich kannt‘, erkoren.
Bevor mein Feuer sich entfacht,
da hast du schon an mich gedacht,
da träumt ich schon das Morgen.
Ich lag in tiefer Mutternacht,
Du warest meine Sonne.
Die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud‘ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
Des Lebens in mir zugericht‘,
ich darf auch wieder sinken.
Ich sehe uns mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich beseligt stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.
Ich frage nach der Lust der Welt
und nach des Leibes Freuden;
du hast uns bei dir eingestellt,
uns gründlich satt zu weiden,
lässt unsrer Seele Herrlichkeit
durch Freude, Fülle, Raum und Zeit
so reich und sichtbar werden.

Einfach nur génial … Merci … jetzt kann ich es bis zur letzten Zeile singen, denn seine Musik ist mir Seelennahrung.
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