Die zweite Tasse Kaffee in der Hand schaue ich in den noch kahlen Strauch im Garten, der im kalten Märzwind ein bißchen schaukelt.
Darin sitzen 11 Spatzen, ganz ruhig. Das ist selten, in der Spatzengang ist immer Bewegung.
Nach einigen Minuten macht es Wusch und sie sind auf ein für mich nicht wahrnehmbares Signal hin im dichten, immergrünen Busch daneben verschwunden.
Und die Frage, was mir lieber wäre, der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach? Ich finde die Lösung ganz charmant: Den Spatz in der Hand und die Taube auf der Schulter:
Die Bilder sind übrigens aus dem Jahr 2011, aufgenommen in Paris. Das war eine andere Zeit, eine andere Welt, ein anderes Leben.

