Nochmal mit kurzer Hose draußen gesessen, Betten abgezogen und gelüftet, Wäsche gewaschen und getrocknet, nochmal gegen Tigermückenattacken eingesprüht, noch blühen die Geranien und das Berufkraut, noch reifen Tomaten. Am Rhein rascheln die Silberpappeln im Wind, der Laubwald ist noch voll und wechselt langsam in die Herbstfarben. Natur, Bewusstheit, Alltag, was kann man sonst gegen den Wahnsinn setzen, der sich um uns herum abspielt? Immerhin spielt sich ja auch das andere ab. Die Jahreszeiten, der Kosmos, die Instanz in uns, die uns sagt, wenn etwas nicht recht ist. Die Freude. Trotz allem. Die ewigen Definitionen und Rechtfertigungen, das Ringen ums Gehörtwerden, all das darf auch mal Pause machen. (Wer die Fotos sehen will, unten auf das Dreieck klicken, keine Ahnung, wie wordpress das grad wieder gemacht hat…)




