Die zweite Tasse Kaffee.

Immer noch ist sie etwas, was ich sehr genieße. Meine zweite Tasse Kaffee am Morgen, in aller Ruhe, wie heute im Erker mit Blick in den sonnigen, frostigen (!) Morgen. Am Wochenende wird wieder einmal die Zeit umgestellt. Ich werde nie verstehen, warum man nicht von etwas lassen kann, das keinerlei positive Auswirkungen hat, im Gegenteil. (Das lässt sich von Vielem sagen. 5 Minuten Querlesen am Morgen auf den diversen Kanälen reichen völlig aus.)

Sehen, fühlen, hören, was ist. Die Schlehenblüten, die Spatzen in der Hecke, der klare Himmel, die Wärme der Tasse, meine Hände auf der Tastatur, das obligate morgendliche Schmettern der (wie es sich anhört mindestens 8) Taxitüren, das Ticken der Küchenuhr. Gleichzeitig auf Sehen, Fühlen und Hören konzentrieren ist ein wunderbarer Trick gegen Grübeln, Gedankenkreisen usw.

Lieblingsplätze sind wie Anker in der Landschaft, in der geistigen und in der irdischen.

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