Recken, strecken, weiter geht’s.

Jetzt war ich wirklich ein paar Tage lang verstummt. Diese Bürgerwehreuphorie, die durchs Internet tobt, ist erschreckend. Wenn eine dann noch versucht, hier und da zu diskutieren und sich verfängt zwischen den Scheinargumenten der Dummeln* auf der einen Seite und den eloquent vorgebrachten, eleganten und intellektuellen Bedenken, deren verbale Ausarbeitung allein schon jede tatsächliche Handlung verhindert und die alles ausweglos erscheinen lassen, macht das stumm und bewegungsunfähig. Zum Glück bin ich aber nicht alleine und habe somit nicht die Chance, in Stagnation zu verharren. Und dann gibt es wieder Begegnungen, bei denen auf einmal jemand, der gar nicht so aussieht, mit dem eine gar nichts zu tun hatte bisher, einen Satz sagt, der aufweckt, der zeigt, da ist noch eine(r), es geht doch weiter, Kästner hat doch Recht, wenn er sagt „Die Gescheiten werden nicht alle, so unwahrscheinlich das klingt.“ Also: schütteln, Achseln zucken, Schultern küssen, rufen, an die Huna Prinzipien denken, singen, Sinne wecken – Katzen streicheln, am Lavendelkissen schnuppern, Haare in den Wind halten, dem Feuer zuhören, etwas Gutes kochen.

*)

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