Dunkel.

Dunkel und früh fällt der Abend
in frostig sonnigen Tag.
Der Ofen ist behaglich,
Mond leuchtet am Himmel,
drin die Dekosterne.
Katzen schnurren auf meiner Schreibarbeit
oder haschen nach der Häkelwolle.
Inseln des Wohlbehagens.

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(Ich denke an euch.
Was kann ein Trost sein,
wenn es so schwer ist?
Was kann aus der Ferne helfen,
mehr als nur Worte sein?
Manchmal helfen Worte,
wehen eine an, unerwartet.
In einem Krankenhaus vor 14 Jahren
blieb der Satz
„Auch durch ein Nadelöhr kann man den Himmel sehen.“
seltsam tröstlich bei mir haften,
in einem Krankenhaus vor einem Jahr
las ich
„Möge der Weg, den du gehst, mit freundlichen Worten gepflastert sein.“
Auch das mochte ich.
Also wehe ich die zwei Sätze weiter.)

 

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