Bücher.

Es war ein anstrengender Tag. Ich sitze im Bett und lese, die Füße auf dem Kirschkernkissen, die Katze auf der linken Schulter. Ich lese einen Fund aus dem offenen Bücherschrank. Neulich habe ich ja einiges hingebracht und dabei „Villa Oma“ von Ilse Kleberger gefunden. Ich habe noch alle 3 Oma-Bände aus meiner Kindheit, aber bei der Villa fehlt die letzte Seite. Und der Sammelband, den ich für die Kinder mal nachgekauft habe, ist nicht so schön. Also. Ich liebe gute Kinderbücher und „Villa Oma“ gehört definitiv dazu – allein die Geschichte, wie sie ein Wundermuseum einrichten, ist schon für sich so schön. Und die liebevoll beschriebenen Charaktere.

Und wenn es gleich aus ist – Querleserinnen können ja nicht so lange an einem einzelnen Taschenbuch lesen, liegt schon der zweite Band von Nury Vittachis „Feng Shui Detektiv“ hier (manchmal zieht ein Besuch beim offenen Bücherschrank Folgekosten nach sich, wenn die Menschen dummerweise nur einen Band einer vielversprechenden Reihe dort abstellen). Klug, gut beobachtet, spannend und mit Gelegenheiten, beim Lesen laut zu lachen.

Was wollte ich eigentlich sagen? Ach so, Bücher: Wenn der Tag schwer war, tröstet ein gutes Buch mehr als Filme, Internet oder Smalltalk.

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