Zitate machen Spaß.

„Von Sonn‘ und Welten weiß ich nichts zu sagen,
Ich sehe nur, wie sich die Menschen plagen.
Der kleine Gott der Welt bleibt stets von gleichem Schlag,
Und ist so wunderlich als wie am ersten Tag.
Ein wenig besser würd er leben,
Hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben;
Er nennt’s Vernunft und braucht’s allein,
Nur tierischer als jedes Tier zu sein.
Er scheint mir, mit Verlaub von euer Gnaden,
Wie eine der langbeinigen Zikaden,
Die immer fliegt und fliegend springt
Und gleich im Gras ihr altes Liedchen singt;
Und läg er nur noch immer in dem Grase!
In jeden Quark begräbt er seine Nase.“

(Wer das sagt, wisst ihr alle, ja? Der Prolog ist überhaupt das Beste am ganzen Stück.)

Das Patriarchat zentriert sich gerade in einer Flut von unverhältnismäßigen, ritualisierten Maßnahmen, die an religiöse Handlungen erinnern: Verhüllen, schweigen, drin bleiben, nicht widersprechen, Kampf gegen die Natur, Gehorchen, klare Prioritäten (Ego immer ganz oben), Beschwörungsformeln. Erleben wir ein Phänomen des kollektiven Wahns?

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Das ist ein Foto, das mir immer wieder Mut macht. 

 

 

 

 

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