Ich sitze mit dem zweiten Becher Kaffee im Wintergarten und lasse mich von der tiefen Stille des nassen, grauen Vormittags umgeben. Die stade, stille, ruhende Zeit wirklich so zu leben und zu nutzen, ist mir gerade ein Geschenk. Es war viel Betriebsamkeit dieses Jahr und Anfang des Jahres kommt auch wieder einiges. Aber jetzt kann und mag ich einsinken in die unspektakuläre Ruhe. Obwohl ich lese, häkle und wenn das Wetter wieder besser ist, auch viel spazieren gehen werde, mag ich die „endlich kuschlig mit Tee und Kerzen“ Verbrämung nicht. Für mich ist diese Zeit eine Herausforderung mit ihrer Dunkelheit und der klammen Kälte. Morgen beginnen die Sperrnächte – 12 Tage, an denen die 12 Monate dieses Jahres noch einmal betrachtet werden. Was war? Was war gut? Was kann gehen? Was soll losgelassen werden? Wie sehe ich jetzt, was passiert ist?

Das Stillleben mit Fahrrad gefällt mir sehr ….
Daumen hoch
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