Winterwind

Ja, es IST noch Winter, ich weiß. Der Wind ist eisig wie in einem russischen Märchen, er scheint durch die geschlossenen Fenster zu blasen. Und ich huste, was das Zeug hält, 3/5 der Familie liegen flach. Schlafen ist am besten bei diesen Infekten – nur das Einschlafen ist schwierig mit Gehuste und Geschniefe, ich habe mir als Unterstützung „Der Hobbit“ als Hörbuch gegönnt und nun auch noch den ersten Band vom Herrn der Ringe. Jane liegt auf meinem Kissen und hört mit. Sie mag nicht alle Bücher. Am liebsten hört sie Fontane, beim talentierten Mr. Ripley kam sie gar nicht aufs Kissen.

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Kissenkatzenyoga

Februar

Verheißungsmonat

Erster Tag heute, an dem ich wieder weiß, dass es auch dieses Jahr wohl wieder Frühling wird. Die zerzausten kleinen Gänseblümchenschwestern sind aus dem Schnee aufgetaucht, die Maulwürfe graben Ostfriesland um, und am Polder braust das Wasservogelorchester.

Wind

Ein stürmischer Wind weht mir fast das Brot aus der Hand, das ich auf einem schnellen Besorgungsgang esse. Nachts hat er am Haus gerüttelt und Wolkenlücken für einen fantastischen Mond geöffnet, groß, rund, weiß und leuchtend. Morgens fuhr ich unter demselben Mond dahin, allerdings groß, rund, gelb und leuchtend und wieder in Sturmwolkenlücken. Auf dem Rückweg Silberreiher und Rehe auf den Wiesen, Graureiher im Wasser direkt am Weg.

Und alles ohne Kamera.

 

 

Rauhnachtsreise

Zur Perchtennacht haben Gabriele und ich dann doch noch ein Treffen geschafft. Schön, erholsam und ergiebig war es. (Und Gitta hab ich auch noch getroffen!)