Kein Foto.

Ich musste heute beruflich in ein großes Einkaufszentrum. Eigentlich wollte ich diesen langen Gang knipsen, aber dann wollte ich lieber doch nicht. Die Dinger mag ich schon im neutralen Zustand nicht, aber mit dem Weihnachts-Bling-Bling ist es ja noch viel schlimmer. Dieses Überangebot von allen Dingen (wofür braucht man 28 Sorten Joghurt mit der Ecke – können die Menschen sich im Ernst keine eigenen Kekse zerbröckeln und in ihr Joghurt streuen, muss man dafür soviel Plastikmüll herstellen? und Billigweihnachtsschmuck, lackbesprühte Koniferen …) macht mich total konsumlahm. Sogar der Buchladen freut mich nicht, ich war auf dem Rückweg hineingegangen und hatte dann keine Lust mich durch die lustigen Schokoladetafeln, Grußkarten, Stofftiere, Paper Blanks und Kalender bis zu den Büchern (die eh hauptsächlich aus irgendwelchen Beststellerlistenbeständen zusammengestellt waren) vorzuarbeiten. Lieber schaue ich morgen wieder mal im offenen Bücherschrank rein.

Dafür habe ich heute zweimal einem Fischreiher in die Augen geschaut und wieder un zählige Gänse und Krähen gesehen (und gehört).

Entschleunigen und runterfahren ist Thema. Bremsen, Ruhephasen, Entspannen. Nicht in eine Spirale des helfenwollenden Aktionismus geraten, sondern dosiert und wirkungsvoll etwas tun.

IMG_0368
nicht käuflich 🙂

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