Punkt.

Zur Los-Nacht habe ich einen Punkt gemacht und bin aus der Kirche ausgetreten. Es wundert mich, dass ich so lange gebraucht habe. Schließlich bin ich nicht aus finanziellen Gründen oder aus Verzweiflung über Doppelmoral, Scheinheiligkeit etc. gegangen, sondern weil ich keine Übereinstimmung mehr finde und es mittlerweile auch aus Höflichkeit nicht mehr schaffe, an Gottesdiensten teilzunehmen. Seltene Ausnahmen gibt es wie die lateinische Messe in der Krypta der Kathedrale zu Chartres, darin klingt etwas an, nichts zu Glaubendes aber Erinnerungen an andere Zeiten, es schwingt etwas, das mich berührt und das ich mir bewusstwerden lasse. Ansonsten aber bleibe ich bei den Göttinnen, den Ahninnen, den Helferwesen und der Schamaninnenmutter. Mit den Füßen auf der Erde, die mich trägt, mit der Seele im Kosmos. Und heute Nachmittag will ich einen Ausflug machen und mir endlich einmal die schönen Steinkirchen auf der linken Seite der Ems, hoch zum Dollart anschauen. Passt doch prima.

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Gib Unnützes zurück, locke das Glück, das neue Jahr sei wunderbar.

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