Genießt die schönen Frühlingstage mit vielleicht mehr Zeit und Gelegenheit, sich an „Kleinigkeiten zu freuen“, aber seid dem Staat nicht so dankbar dafür, dass er euch zwangsentschleunigt. Freiwillige Entschleunigung fühlt sich viel besser an. Die war unmöglich? Woran liegt es? Politik, Kapitalismus, Wirtschaft – am Patriarchat, genau. Die Panik und die unlogischen und unverhältnismäßigen Maßnahmen verschuldet das Patriarchat übrigens auch. Unlogisch? Ja: Die alten Menschen werden nun als das schützenswerteste Gut der Nation gesehen und alle müssen „ihretwegen“ zuhause bleiben. Da hätte ich aber gerne in den letzten Jahrzehnten auch mal Respekt, Achtung, Wertschätzung und gute, individuelle Pflege, Wohnsituation, Betreuung für die Alten gesehen. In Schweden wird nicht der ganze Alltag ausgebremst, das wäre einen Hingucker wert. Davon, dass ihr selbstgenähten Mundschutz tragt, der definitiv euch nicht schützt (wohl aber wenigstens andere, wenn ihr meint, ihr müsstet hustend und niesend in der Öffentlichkeit unterwegs sein), werdet ihr keine Helden, hier ist nicht Apocalypse now. (Übrigens hatte meine Mutter schon, wenn sie erkältet war, einen Mundschutz an, um ihre schwerkranke Mutter nicht anzustecken, auch auf sowas kann man selber kommen.) Etliche WissenschaftlerInnen sagen etwas anderes als die Panikmacher, die Pharmalobby und diversen PolitikerInnen, die einfach „irgendwas“ machen, damit sie irgendwas „machen“. Ihr sollt euch keinen Aluhut aufsetzen und glauben, dass Corona der Bargeldabschaffung dient oder „glauben“, das Virus gäbe es nicht. Ihr sollt aber selber denken, wahrnehmen, verschiedene Meinungen, Zahlen, Fakten, Studien vergleichen. Es gibt total interessante Bücher über Viren. Jetzt einfach in vorauseilendem Gehorsam Leute zu melden, die vielleicht zu dritt statt zu zweit draußen herumlaufen, den Kopf einzuziehen und sobald aus einem Grund, der nicht viel logischer sein wird als die aktuellen Gründe, die Maßnahmen wieder aufgehoben werden, mit Volldampf so weiterzumachen wie bisher, nämlich ohne Rücksicht auf Natur (und damit meine ich die Umwelt und die menschliche Natur) bringt nichts. Vom abendlichen Glockenläuten werden die Pflegekräfte nicht besser gestellt, vom „Homeschooling“ wird die Beziehung zu euren Kindern nicht besser, vom Zusammenpferchen werden Familien nicht harmonischer. Es baut sich ein ungeheurer psychischer Druck auf. Warum nicht logisch und verhältnismäßig handeln? Wer krank ist, bleibt zuhause, wer infiziert sein könnte, hält Abstand, regelmäßig die Hände waschen, eure vollgerotzten Taschentücher nicht in der Gegend herumfahren lassen, Menschenansammlungen möglichst vermeiden, gerade im medizinischen Bereich ordentlich desinfizieren, Schul- und öffentliche Toiletten mit Seifenspendern versehen (ich denke an die Noro-Panik vor etlichen Jahren, bei keinem meiner 3 Kinder gab es Seife auf den Schultoiletten) … Und das immer, nicht nur, wenn von oben eine Pandemie befohlen wird.

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