Und ganz magisch

fällt mir ein Foto in die Hand, ein Foto aus einem Buch. Nein, es ist nicht in dem Buch abgedruckt, es wurde hineingesteckt. Ich komme aus einer Familie, in der wichtige Papiere immer in Bücher gestopft werden. Wenn jemand stirbt, müssten die ErbInnen immer eine ganze Bibliothek schütteln. Nun ist aber gerade niemand gestorben, das Buch kam einfach auf dem Reiseweg zu mir. Und darin ein Foto mit Urgroßmutter Emma, Urgroßvater August, Großmutter Gertrud, Großtante Herta (eineiige Zwillinge die beiden, ich kann sie immer unterscheiden), ganz rechts im Bild der Bruder meines Vaters, der mit 15 starb, die Ärzte haben ihn nicht behandelt, weil er sicher Kirschen gegessen und Wasser getrunken hätte –  dann war es aber ein Darmverschluß. Auf dem Boden sitzen der nächste Bruder (ganz links, vor 2 Jahren gestorben), der Sohn meiner Großtante (2000 gestorben, in einem weiteren Buch lagen Zeitungsausschnitte mit seiner Todesanzeige, ich hätte das Jahr nicht mehr gewusst) und der jüngste Bruder, vor 3 Jahren gestorben – von allen lebt nur noch mein Vater, er ist der älteste Bruder. Wenn ich es so überschlage, muss das Foto aus der ersten Hälfte der 50er Jahre stammen. Nach den Jahren in Holstein war die Familie im Badischen angekommen.

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