Ohrwurm.

Gerda nannte es das „innere Singen“ und liebte es. Ich liebe es auch, auch wenn so manches Mal das innere Singen eher ein hartnäckiger Ohrwurm ist. Heute war es wieder mal dieser:

Was ich an diesem Liedchen so mag, ist die Sorgfalt. Da wird quasi in Schönschrift gespielt und gesungen, ganz akkurat und sorgfältig, mit Auf- und Abstrichen. Schönschrift auf schlichtem Papier, mit einfacher Feder und ganz viel Konzentration.

Und ja, das ist Orangenmarmelade, nicht Zitrone. Herrlich bitter. Und einer meiner liebsten und ältesten Kaffeebecher. Meine Morgenlektüre (statt direkt ins Internet zu schauen) ist gerade „Am Küstensaum der Zeit“. Und Ute Schiran ist noch viel präziser, genauer, unerbittlicher als jede Musik. Was für eine Wohltat.

Kommentar verfassen