Bis nächste Woche, jetzt wird ein bißchen gereist, gelernt und erholt.
Autor: rumpentrumpen
Nun
ist richtig Herbst. Das Jahr, das Samhain begann, endet bald. Dunkelheit nimmt sich jeden Tag ein Stückchen mehr. Ich räuchere mit Wachholder und nehme die Schwäne, das Paar mit seinen Jungen, auf dem stillen See als gutes Zeichen. Schwäne als Helfer in Neuanfängen, Veränderungen, Übergängen, für den Blick hinter die Fassaden und beim Loslassen von Angst und dabei, den eigenen unbeschwerten Weg zu gehen.
Die zweite Tasse Kaffee
ist noch immer meine Morgenauszeit. Umgeben von den Katzen gestatte ich es mir, am Macbook zu surfen, aus dem Fenster zu schauen, der Uhr beim Ticken zuzuhören und die Stille drumherum zu genießen. Heute musste ich lachen, weil ich diese Tasse so gern habe.

Lieblingslieder
Es gibt Lieblingslieder (-bücher auch), die begleiten mich schon so lange und ich wusste viele Jahre lang, dass ich sie noch nicht verstehe, dass das aber kommen wird. Zeit und Lernen sind keine linearen Vorgänge.
Tramstillstand
Zwischenwelt
Zwischen Sommer Herbst und Winter
zwischen neu geschaffener Routine
und neu zu schaffendem Alltag
zwischen Reisen und wieder Ankommen
zwischen Verabschieden und Begrüßen
und zwischen verschiedenen Entscheidungen
Projekten und überhaupt
haben wir einfach mal
ostfriesische Trauben gepflückt
und zu köstlichem Saft verarbeitet.
Wenn morgen die Welt untergeht,
hat sie doch heute noch gut geschmeckt.
Fund
Heile Welt?
„Deine kleine, heile Welt“ kommentierte neulich eine Freundin einige Fotos von mir. Da denke ich: Ja, zum Glück gibt es diese kleinen, alltäglichen Momente, den Blick aufs Detail, die Konzentration auf das, was passt. Wenn ich von ganz weit weg schaue, auf die Erde, wie sie da im Universum mitfährt, sieht es aus wie die „große, heile Welt“. Nur dazwischen ist irgendwie so ein Chaos. (Wobei – gibt es nicht diese Geschichte, wo jemand einen ekligen, grausamen Krieg beschreibt, und am Ende stellt sich raus, er hat am Mikroskop einen Wassertropfen beobachtet… Es scheint doch eine Sache des Fokus‘ zu sein.) Auf jeden Fall ist es lebenswichtig, die Sachen, die gut, schön, angenehm, lebenswert, magisch, heiter sind, im Blick zu behalten. Das andere drängelt sich eh dauernd ins Blickfeld.









