Traum

Ein schwebender Erkältungskopf mit leichter Temperatur macht manchmal interessante Träume. Ich träumte von einem Menschen, mit dem ich über ein Jahr keinen Kontakt mehr habe, den ich als sehr negativ, rastlos und unbewusst erlebt habe. Ich träumte, ich begegne ihm und er ist offen, seine Gesichtszüge sind anders, haben ihre natürliche, ihre entspannte, angstfreie Ausprägung, er hat ruhige Augen und weicht dem Blickkontakt nicht aus. Wir reden und lachen, es gibt keinerlei Strategie oder Taktik, keine Machtspiele, kein auf der Hut sein. Auf einmal wird mir kristallklar, dass ich ihn so sehe, wie er sein kann, wie jede(r) sein kann, wenn der eigene Weg konsequent bis in die kleinsten Entscheidungen gegangen wird. In „Das schamanische Buch der Seele“ beschreibt Jakob Oertli es wirklich gut, das Treffen von Entscheidungen mit dem Herzen (das ist gar nichts kitschiges, sondern etwas sehr Kluges und natürlich keine Erfindung von J. O., das behauptet er auch nie). Diese Erkenntnis hatte enorme „Wumms“-Qualität und hat mir sehr, sehr deutlich gemacht, was ich für mich will.

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