„Im übrigen bin ich voll des Dankes“,

sagte Melcher. Und wahrhaftig, das war er. Die Fröhlichkeit am Tisch nahm zu.(…)
Melcher hörte die Stimmen seiner Kinder, und deshalb war er voller Dank. Er hatte sie alle um sich, keines war untergegangen und trieb unter Wasser mit Haaren wie wogendes Seegras.

„Und alle atmen sie,  froh und gesund,
und keiner fehlt in unserem Kreis“,

sprach er leise vor sich hin. Malin blickte schräg über den Tisch zu ihm hinüber. „Was murmelst du da vor dich hin, Papa?“ „Ach, nichts“, sagte Melcher.
Erst als Malin sich wieder Björn zuwandte, sprach er leise die Fortsetzung:
„Der Tag geht zur Neige, das Feuer verglimmt,
bald ist es erloschen.
Schnell ist sie vorüber, die glückliche Zeit,
da keiner fehlt in unserem Kreis.“

(Astrid Lindgren, Ferien auf Saltkrokan)

Schön, wahr und wichtig. (Das ganze Buch übrigens. Astrid Lindgren übrigens.)

 

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Ein Gedanke zu “„Im übrigen bin ich voll des Dankes“,

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