Manawa

Manawa – Jetzt ist der Augenblick der Macht

Wann denn sonst? Wir müssen uns nur immer wieder daran erinnern. Dazu gehört auch das Bewusstmachen des alten Wissens, das Entlarven des dysfunktionalen patriarchalen Systems, jedoch ohne sich in Widerstand und Trauer zu verlieren.

Kleine Rituale können helfen, sich aus dem Gefühl der Machtlosigkeit, der Handlungsunfähigkeit zu befreien, zum Beispiel:

Nimm eine Handvoll kleiner Gegenstände (Steinchen, Eicheln, Büroklammern, egal, was), schüttle sie in deinen Händen und lass sie zu einem Muster fallen, das als Symbol für deine Situation/dein Problem steht. Nun veränderst du dieses Muster mit so wenig Handgriffen wie möglich, bis es dir gut gefällt und es sich harmonisch anfühlt. Abschließend kannst du deine Hände darüber halten und „ja“ sagen oder auch „so sei es“.

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Makia

Makia – Energie folgt der Aufmerksamkeit (und umgekehrt)

Wohin richte ich meine Aufmerksamkeit? Wohin geht meine Energie? Innehalten, sich auf alle Sinneswahrnehmungen gleichzeitig konzentrieren (was sehe, höre , fühle, rieche, schmecke  ich gerade jetzt?), hilft beim Aussteigen aus Grübeleien.

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(Foto von Muriel Müller, 13.10.2020 am Biggesee)

KALA

Kala – Es gibt keine Grenzen.

Welche Grenzen bilde ich mir ein? Welche von außen aufgedrängten Grenzen kann ich sein lassen, welche mag ich umgehen, welche Räume in andere Ebenen kann ich öffnen, um Grenzen loszuwerden?

Auf dem Bild ist Rowena Cade zu sehen, die als Einefrauprojekt das wunderbare Minack Theatre in Cornwall in die Steilküste baute.

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IKE

Ike – The world is what you think it is.

Eine Woche mit den HUNA-Prinzipien, um mal wieder in Bewegung zu kommen, wenn auch langsam und bedächtig.

Was denke ich, wie die Welt ist? Und kann ich auch mit dem Gegenteil einverstanden sein?

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Beim Räumen und Stöbern gerate ich wieder einmal in den Bann von „Das Haus der Krokodile“ – das schmale Taschenbuch stammt aus einer Zeit, als noch nicht aus jeder erfolgreichen Geschichte eine Serie gemacht wurde.

Da konnte noch ein Buch uns fesseln und jahrelang begleiten. Sogar die Verfilmung (Serie) ist gut gelungen – die Neuverfilmung müht sich so um Korrektheit, dass sie völlig am Ziel vorbeigeht.

Das Buch und die alte Serie haben erstens Originalität, zweitens Einsicht in das Gemüt von Menschen verschiedensten Alters, drittens Wissen um die Verflechtung von Fantasie und Realität, viertens das kindliche Gespür für das Böse in den Erwachsenen, fünftens starke Figuren, davon etliche Mädchen und Frauen, sechstens realistische auch schwache oder böse Charaktere, siebtens die wunderbar fass- und fühlbare Beschreibung nicht nur der düsteren und tragischen Geschichte der Cäcilie sondern auch des Lebens zwischen Haus und Draußen, Schule und Ferien, Familie und Eigenständigkeit, der widerlichen und wie selbstverständlichen Übergriffigkeit gegenüber Kindern in allen möglichen Bereichen.

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Die Zeichnungen im Buch sind so skurril und einprägsam, die Formulierungen so gelungen, dass ich merke, ich kenne das ganze Buch immer noch fast auswendig und kann die Bilder jederzeit abrufen.