Klare Worte in ganzen Sätzen.

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot sagt sehr kluge Sachen: Wer sich für Gesellschaft, Demokratie, Gesundheit etc. interessiert und nicht nur polemische Bildchen sehen möchte, sollte hier mal reinhören. (Bei dem Valentin muss eine halt die Ohren zuhalten, der ist unerträglich.)

https://www.youtube.com/watch?v=fUCYGi5Hsxw&feature=youtu.be&fbclid=IwAR2PubjIF450BcszyRUZiBZ6TkFJxn9rBOlqtwlOY-s9JhhGWRl4tUki2kY&ab_channel=ServusTV

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Wochenende

Ich fahre morgen zu einem Seminar. Freitag bis Sonntag, anderthalb Stunden von hier. Mitten im „Risikogebiet“. Es ist das erste, das dieses Jahr stattfindet. Alle Seminare, Workshops, Fortbildungen, die ich besuchen wollte (und das waren einige!) und alle, die ich geben wollte (das waren noch mehr), sind ausgefallen, obwohl alles im Freien, mit Abstand etc. hätte stattfinden können und weil die TeilnehmerInnen so verantwortungsbewusst sind, dass sie nicht vergrippt und mit dem Kopf unter dem Arm zu diesen Terminen erscheinen. Diese Pseudo-Beschützerei durch Politiker ist unerträglich, unethisch und unfassbar. Wer glaubt, dass Menschen wie Söder uns schützen wollen, sollte noch mal zurück auf Start gehen. Das Patriarchat will uns generell nicht schützen, der Kapitalismus will nicht, dass wir reich werden, Theologien wollen nicht, dass wir selbst denken, eine Politik, die nichtmal die Zeitumstellung abgeschafft bekommt, die das Nordische Modell nicht einführen will, die jahrelange Fristen gewährt, um endlich mit dem Kükenschreddern aufzuhören, ist weder lebens- noch menschenfreundlich. Schade aber ist so. Wir müssen uns wirklich wieder an uns selbst orientieren, an Menschen, Umständen, Umgebungen, Inhalten, Helferwesen, die uns gut tun, stärken, a(h)nbinden.

Pono

Pono- Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Natürlich fallen mir dabei direkt die total unwirksamen und unverhältnismäßigen Maßnahmen ein…

Es geht tatsächlich darum, herauszufinden, was wirkt für mich. So habe ich jetzt gemerkt, dass es mich an sonnigen Morgen glücklich macht, im Wohnzimmer am großen Fenster meinen Kaffee zu trinken, dabei das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen und meine Morgenseiten zu schreiben, in der Küche ist es viel dunkler.

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Aloha

Aloha – Lieben heißt „glücklich sein mit“

Lieben heißt nicht, sich sehnen, sich aufopfern, sich verzehren nach, sich verbiegen, heißt nicht das, was uns als „romantische Liebe“ eingeimpft wurde

Lieben heißt auch nicht Verpflichtung, Kümmern, Sorgen, Durchhalten

Liebe sind die Momente der Freude im Miteinander Sein

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Manawa

Manawa – Jetzt ist der Augenblick der Macht

Wann denn sonst? Wir müssen uns nur immer wieder daran erinnern. Dazu gehört auch das Bewusstmachen des alten Wissens, das Entlarven des dysfunktionalen patriarchalen Systems, jedoch ohne sich in Widerstand und Trauer zu verlieren.

Kleine Rituale können helfen, sich aus dem Gefühl der Machtlosigkeit, der Handlungsunfähigkeit zu befreien, zum Beispiel:

Nimm eine Handvoll kleiner Gegenstände (Steinchen, Eicheln, Büroklammern, egal, was), schüttle sie in deinen Händen und lass sie zu einem Muster fallen, das als Symbol für deine Situation/dein Problem steht. Nun veränderst du dieses Muster mit so wenig Handgriffen wie möglich, bis es dir gut gefällt und es sich harmonisch anfühlt. Abschließend kannst du deine Hände darüber halten und „ja“ sagen oder auch „so sei es“.

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Makia

Makia – Energie folgt der Aufmerksamkeit (und umgekehrt)

Wohin richte ich meine Aufmerksamkeit? Wohin geht meine Energie? Innehalten, sich auf alle Sinneswahrnehmungen gleichzeitig konzentrieren (was sehe, höre , fühle, rieche, schmecke  ich gerade jetzt?), hilft beim Aussteigen aus Grübeleien.

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(Foto von Muriel Müller, 13.10.2020 am Biggesee)

KALA

Kala – Es gibt keine Grenzen.

Welche Grenzen bilde ich mir ein? Welche von außen aufgedrängten Grenzen kann ich sein lassen, welche mag ich umgehen, welche Räume in andere Ebenen kann ich öffnen, um Grenzen loszuwerden?

Auf dem Bild ist Rowena Cade zu sehen, die als Einefrauprojekt das wunderbare Minack Theatre in Cornwall in die Steilküste baute.

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