Sommer.

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Und bald ziehen die Hühner ein. Zur Weltlage? Da mag ich mal einen Mann zitieren, Biermann nämlich, mit einem meiner Lieblingslieder:

„Du, laß dich nicht verbrauchen,
gebrauche deine Zeit.
Du kannst nicht untertauchen,
du brauchst uns und wir brauchen
grad deine Heiterkeit.

Wir wolln es nicht verschweigen
in dieser Schweigezeit.
Das Grün bricht aus den Zweigen,
wir wolln das allen zeigen,
dann wissen sie Bescheid“

 

 

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Nach vielen Jahren habe ich mich aus einem Eltern-Kind-Forum verabschiedet. Auch da geifert die rechte Mitläuferwelt vor sich hin, ich mag das nicht mehr überall lesen. Davon, dass ich mich an all diesen „Fronten“ streite, werde ich auch nicht klüger. Lieber von den Bäumen lernen, mit den Füßen an der Rinde lauschen. 2015-07-31 12.17.47

Sentimental journey.

„Gonna take a sentimental journey
Gonna set my heart at ease
Gonna make a sentimental journey
To renew old memories..“

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und 40 Jahre waren wie ein Tag
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so sieht es aus
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hier habe ich schwimmen gelernt
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sie blühen gerade so wunderbar
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der war groß!
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Sauerlandromantik
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Foto ins Gymnasium (Hintertür)
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neues Auto meines Vaters auf altem Lehrerparkplatz
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überall war Annakraut
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Gruppenbild auf der Wilden Wiese
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Aussicht aus meinem Zmmer
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Blick vom Oberbecken (Pumpspeicherwerk)
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P.-Runde
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Jakobskreuzkraut?
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Schnirkelschnecke
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ganz alte Wege – größtenteils verschwunden
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querfeldein ging es unten durch
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und wir kamen punktgenau hier heraus, schamanisches Wandern

 

 

Wieder da.

Und leicht neben der Kappe. Erkältet, unausgeschlafen (mehrere sehr hungrige Mücken im Schlafzimmer, eine Katze, die neben mir einen Haarballen auswürgte und ein seltsamer Traum), dann Tohuwabohu mit behördlichen Auswüchsen, die jede Willkommenskultur gegen den Strich bürsten. Freude: Wir wissen nun, welche Hühner es werden, und der Stall hat schon sein Dach und eine Terrasse. Auf den Wieken blühen die Seerosen wie verrückt und erinnern mich an Ostpreußen. Nur da saß auf jedem zweiten Blatt ein Frosch.

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Juni

Diese langen, hellen Abende sind wunderschön, der frühe Sonnenaufgang auch. Dies ist immer die Zeit, in der ich mir gar nicht vorstellen kann, dass ich es im Winter nicht schlimm finde, wenn es so früh dunkel wird, dabei weiß ich, dass das dann wieder seinen eigenen Reiz hat. Der überraschend immer wieder einsetzende Regen sorgt für eine wunderbare Gierschvermehrung, die überraschenden Sonnenstunden nutze ich zum Gierschpflücken. Essen mag ich ihn nicht, das wirklich leckere Gierschrezept habe ich noch nicht gefunden. Unser Topinambur hat sich auch wundersam vermehrt, wahrscheinlich essen wir ab Oktober dauernd Topinambur, wie gut, dass ich den so gerne esse. Trotzdem musste ich einige rausziehen, sonst wachsen nämlich die anderen Gemüse in dem Beet nicht. Zwischenrein schaue ich gemächlich die Pfarrer Braun Reihe, höre Frau Jenny Treibel immer wieder und entdecke immer Neues, lese Franziska zu Reventlow und Donna Leon, im Genußstapel für die nächsten freien Tage liegen schon 2 Bücher von Luisa Francia auf dem Stapel.

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Der Brexit

ging mir heute total am Arsch vorbei, denn ein Kater war abgängig. Nach einem langen Tag voll Suchen, Rufen, Unterstützung holen (DANKE, liebe Gabriele, DANKE, Jakob Oertli) ist er nun wieder da, und ich werde morgen leichten Herzens alle Suchplakate wieder einsammeln und mich mit der aktuellen Politik beschäftigen.

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altes Foto, so sitzt er am liebsten 🙂