IKE

Ike – The world is what you think it is.

Eine Woche mit den HUNA-Prinzipien, um mal wieder in Bewegung zu kommen, wenn auch langsam und bedächtig.

Was denke ich, wie die Welt ist? Und kann ich auch mit dem Gegenteil einverstanden sein?

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Beim Räumen und Stöbern gerate ich wieder einmal in den Bann von „Das Haus der Krokodile“ – das schmale Taschenbuch stammt aus einer Zeit, als noch nicht aus jeder erfolgreichen Geschichte eine Serie gemacht wurde.

Da konnte noch ein Buch uns fesseln und jahrelang begleiten. Sogar die Verfilmung (Serie) ist gut gelungen – die Neuverfilmung müht sich so um Korrektheit, dass sie völlig am Ziel vorbeigeht.

Das Buch und die alte Serie haben erstens Originalität, zweitens Einsicht in das Gemüt von Menschen verschiedensten Alters, drittens Wissen um die Verflechtung von Fantasie und Realität, viertens das kindliche Gespür für das Böse in den Erwachsenen, fünftens starke Figuren, davon etliche Mädchen und Frauen, sechstens realistische auch schwache oder böse Charaktere, siebtens die wunderbar fass- und fühlbare Beschreibung nicht nur der düsteren und tragischen Geschichte der Cäcilie sondern auch des Lebens zwischen Haus und Draußen, Schule und Ferien, Familie und Eigenständigkeit, der widerlichen und wie selbstverständlichen Übergriffigkeit gegenüber Kindern in allen möglichen Bereichen.

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Die Zeichnungen im Buch sind so skurril und einprägsam, die Formulierungen so gelungen, dass ich merke, ich kenne das ganze Buch immer noch fast auswendig und kann die Bilder jederzeit abrufen.

So:

Jetzt habe ich die fehlenden 3 Bände der Geschichten der 101 Tage von James Krüss ausfindig gemacht und bestellt. Das hier sind sie alle in der richtigen Reihenfolge, sie spielen über einen Zeitraum von über 40 Jahren hinweg.

Sommer auf den Hummerklippen

Gäste auf den Hummerklippen

Mein Urgroßvater und ich

Mein Urgroßvater, die Helden und ich

In Tante Julies Haus

Sturm um Tante Julies Haus

Timm Thaler

Nele

Freunde von den Hummerklippen

Paquito

Timm Thalers Puppen

Der Leuchtturm auf den Hummerklippen

Die glücklichen Inseln hinter dem Winde

Signal Molly

Amadito

Weihnachten auf den Hummerklippen

Abschied von den Hummerklippen

September

Wie schnell es auf einmal geht, die grünen Blüten der Fetten Henne, die anzeigen, wenn der Hochsommer vorbei ist, leuchten allerorten dunkelrosa. Die kleinen Kreuzspinnen sind groß genug, um alles einzuspinnen. Morgens ist der Tau im Gras eiskalt.

Hier mal ein sehr guter, sachlicher Artikel, der ohne Beschimpfungen und Pauschalurteile auskommt und zum Appetitmachen zuvor ein Zitat daraus:

„Es gibt derzeit keine zweite Welle. Nicht ein Mehr an Sterbefällen, nicht ein Mehr an Hospitalisationen, nicht ein Mehr an schweren Verläufen. Doch das sind die relevanten Zahlen, wenn man die Gefährlichkeit einer Epidemie ehrlich bewerten und staatliche Zwangsmassnahmen darauf stützen will. Die Zahl, die jedoch als Schreckgespenst herumgereicht wird, ist die Zahl der Neuinfektionen, also der registrierten Fälle, mögen diese auch völlig glimpflich verlaufen. Damit wird das Virus mathematisch präsenter und gefährlicher gemacht, als es ist. Mit einer abstrakten Gefahrenprognose, die sich auf einen grossen Konjunktiv stützt, darf man jedoch keine Freiheitsrechte beschneiden. Sonst müsste man den Strassenverkehr, fettreiche Ernährung und das Leben selbst verbieten.“

https://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096?mktcid=smsh&mktcval=Facebook&fbclid=IwAR0EgZCY0zVpxqtFnHpuzlBD6ctN3pJPS2fGtcl5jYwZj55Q23KJB7BAckQ