Sommer

Wie wunderbar heiß es ist! Der Garten blüht, duftet und will regelmäßig gegossen werden. Im Gemüsebeet wächst mehr Topinambur als erwartet, der erste Salat ist aufgegessen, ich sitze auf der Holzterrasse und studiere eine Nordfrankreichkarte. Der nächste Punkt wird die Übung sein, das PopUp Zelt wieder kleinmachen zu üben.

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Wald und See

Am Samstag hatte ich Wald und See (schaut mal „Seminarhaus Lichtblick“ – wunderschön!) und habe bei meinen Spaziergängen so viele gegabelte Bäume gesehen wie noch nie. Als das am Sonntag ganzwoanders weiterging, mit den Gabelbäumen, tauchte in mir in der Meditation der Satz auf: Eine kann auch zwei Kronen tragen.

Träume.

Ich konstatiere: Nach einem Heinz Erhardt Film schlafe ich besser als nach einer Reihe „Death Note“, auch wenn sich aus dem zweiten interessante Diskussionen innerhalb des zuschauenden Familienrudels ergaben, die immer noch andauern. Bei mir zieht sich sowas halt immer bis in den Schlaf hinein, deswegen haben wir gestern (wir sind dann Mutterundtochter) „Der letzte Fußgänger“ angesehen und uns gefreut, wenn wir Plätze erkannt haben, an denen wir letztes Jahr auch gewandert sind. Wir überlegen noch, wo es dieses Jahr hingeht an unseren Wandertagen…

Pfingsten

Ich bin mit mir selber spazierengegangen, Wind hat mir den Kopf freigeblasen, Kuckuck rief, alles blüht und duftet, dann fuhr ich auf kleinen einsamen Straßen und hielt überall an, wo ich wollte. Gedanken, Trauer, Erinnerungen, alles wollte hochkommen und angeschaut werden. Schließlich, am Polder, beim Fotografieren, war nur noch das Jetzt da.

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Sonne.

Ich liege, wenn ich frei habe, auf der warmen Erde, dem lieben spärlichen Grasbewuchs, da, wo ich möglichst wenige Gänseblümchen plattdrücke, sehe den Meisen beim Füttern zu und habe wenig Lust auf Internet.

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und ich schwimme im See

SONNE!

Ich habe eine superduper Sonnenallergie (hatte ich das letzte Mal in den 90ern in Südfrankreich), so heiß, sommerlich und sonnig ist es. Wir (d.h. 3 Kinder und ich) waren am See zum Schwimmen, das Wasser ist kalt aber wunderbar, hatten den Spielplatz quasi für uns, d.h. auch ich konnte nach Herzenslust schaukeln und dabei an Effi Briest denken, nachmittags radelte ich (in Kleid und Pumps) zu einem Termin und zurück, jetzt höre ich den Vögeln im Garten zu und habe ein Gummibärchenorakel gezogen (das Buch hatte ich versehentlich gegriffen).

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frisch gewaschen