Konzentrationskritzeln

Ich mag das. Es hat weder Kunst- noch Hobbyqualität, und ich finde es ungeheuer entspannend und es unterstützt mich beim absolut konzentrierten Zuhören. Ich bin froh, dass ich nicht konzentriert aussehen muss, denn natürlich wirkt es nicht so (es sei denn, jemand glaubt mir, dass ich das mache, um ihm besser zuhören zu können). Heute Abend habe ich mir einige Seiten im Blankonotizbuch, einen spitzen Bleistift und Herr der Ringe Band 2 als Hörbuch gegönnt. Wunderbar.

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Ich kritzele, zeichne oder male lieber als dass ich ein „doodle“ mache, das heißt nämlich nicht nur „Männchen malen“, sondern auch „Schniedel“.

so ein Wind ist:

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Nur die Birken sind natürlich noch nicht grün. Grün sind im Moment nur die Triebe der Frühblüher, die überall aus der Erde lugen. Und kalt ist der Wind, jetzt wo die Erkältung (ja gut, vielleicht war es auch eine Grippe) sich verzieht, erfrischend, jetzt wo die Sonne dazu scheint, vorfrühlingshaft.

 

Winterwind

Ja, es IST noch Winter, ich weiß. Der Wind ist eisig wie in einem russischen Märchen, er scheint durch die geschlossenen Fenster zu blasen. Und ich huste, was das Zeug hält, 3/5 der Familie liegen flach. Schlafen ist am besten bei diesen Infekten – nur das Einschlafen ist schwierig mit Gehuste und Geschniefe, ich habe mir als Unterstützung „Der Hobbit“ als Hörbuch gegönnt und nun auch noch den ersten Band vom Herrn der Ringe. Jane liegt auf meinem Kissen und hört mit. Sie mag nicht alle Bücher. Am liebsten hört sie Fontane, beim talentierten Mr. Ripley kam sie gar nicht aufs Kissen.

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Kissenkatzenyoga

Februar

Verheißungsmonat

Erster Tag heute, an dem ich wieder weiß, dass es auch dieses Jahr wohl wieder Frühling wird. Die zerzausten kleinen Gänseblümchenschwestern sind aus dem Schnee aufgetaucht, die Maulwürfe graben Ostfriesland um, und am Polder braust das Wasservogelorchester.